Wacherer, offener Blick
Der Hautüberschuss wird entfernt – der häufig beklagte „müde Ausdruck" wird gemildert.
Gesicht - Operativ
Schlupflider und Tränensäcke lassen die Augenpartie müde wirken. Eine Lidstraffung entfernt überschüssige Haut und korrigiert Fettgewebe – für einen wachen, frischen und natürlichen Ausdruck.

Im Überblick
Bevor Sie sich mit Details zu Ablauf, Heilung und Risiken beschäftigen, lohnt sich der grobe Rahmen: Wie lange dauert der Eingriff, wie stark schränkt er Ihren Alltag ein, und womit können Sie realistisch rechnen? Die folgenden Eckdaten fassen zusammen, was die meisten Patientinnen und Patienten vorab wissen möchten – ausführlich erklärt in den Kapiteln darunter.
Alle Angaben sind Richtwerte und können individuell abweichen. Verbindliche Angaben erhalten Sie im persönlichen Beratungsgespräch.
Eignung
„Du siehst müde aus" gehört zu den häufigsten Sätzen, die Patientinnen und Patienten vor einer Lidstraffung hören. Ursache ist meist der natürliche Alterungsprozess der besonders dünnen Lidhaut – manchmal auch reine Veranlagung, bereits ab Mitte 30.
Die Fachgesellschaft DGPRÄC empfiehlt vor dem Eingriff in bestimmten Fällen eine augenärztliche Voruntersuchung von Sehvermögen, Tränenproduktion, Augenhintergrund und Augendruck.
Vorteile
So läuft die Behandlung ab
Gespräch über Wünsche und realistische Erwartungen, Untersuchung von Liedern, Brauenposition und Hautqualität. Danach bewusste Bedenkzeit.
Ca. 14 Tage vorher: blutverdünnende Medikamente nur nach ärztlicher Rücksprache pausieren, Nikotin/Alkohol reduzieren.
Örtliche Betäubung (auf Wunsch mit Dämmerschlaf), Schnitt in der natürlichen Faltenlinie, feinste Nähte. Dauer 45-120 Minuten.
Fadenentfernung Tag 7-10, engmaschige Kontrollen bis zur Abschlusskontrolle nach ca. 6 Monaten.

Heilungskompass
Von Tag 1 bis Monat 6 – so entwickelt sich das Ergebnis in etwa. Individuelle Verläufe können abweichen.
Expertise
Die Lidregion verzeiht wenig: Die Haut ist die dünnste des Körpers, wenige Millimeter entscheiden über ein natürliches Ergebnis. Insbesondere die Unterlidstraffung erfordert millimetergenaues Arbeiten – eine zu großzügige Hautentfernung kann zum Auswärtsdrehen des Lids führen.
Fragen & Antworten
Wir sprechen ausführlich über Ihre Wünsche und realistische Erwartungen. Danach untersuchen wir Lider, Brauenposition, Hautqualität und Fettverteilung. In bestimmten Fällen empfiehlt die Fachgesellschaft DGPRÄC vorab eine augenärztliche Untersuchung, auch das besprechen wir mit Ihnen. Sie haben nach dem Gespräch bewusst Bedenkzeit. Für das ausführliche ärztliche Gespräch berechnen wir einmalig 50 €, zahlbar vor Ort.
Sehr wichtig. Die Lidregion verzeiht wenig, denn schon wenige Millimeter entscheiden über ein natürliches Ergebnis. Dafür braucht es Vertrauen und ein offenes Gespräch darüber, was Sie stört und was medizinisch sinnvoll ist. Im Beratungsgespräch entscheiden Sie gemeinsam mit uns, wer Sie operiert.
Eine Garantie für ein bestimmtes Ergebnis gibt es nicht. Wir arbeiten millimetergenau in der natürlichen Lidfalte, damit Ihr individueller Ausdruck erhalten bleibt, und vermeiden bewusst eine zu großzügige Hautentfernung. Was bei Ihnen realistisch ist, besprechen wir vorab ehrlich mit Ihnen.
Eine Lidstraffung kommt infrage, wenn überschüssige Haut am Oberlid auf den Wimpern aufliegt oder Tränensäcke hervortreten. Liegt die Ursache woanders, etwa in einer abgesunkenen Augenbraue, kann eine Augenbrauenanhebung oder ein Stirnlifting sinnvoller sein. Bei reinen Hautqualitätsproblemen ohne Hautüberschuss kommen Laser oder Radiofrequenz-Microneedling in Betracht. Das klärt die Untersuchung.
Ein „richtiges Alter“ gibt es bei der Lidstraffung nicht. Die meisten Patientinnen und Patienten sind zwischen 40 und 70 Jahre alt, manchmal macht sich die Veranlagung aber schon ab Mitte 30 bemerkbar. Entscheidend sind der Befund und ein guter Allgemeinzustand. Während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei unbehandelten Augenerkrankungen ist der Eingriff nicht geeignet. Ob der Zeitpunkt für Sie passt, klärt das Beratungsgespräch.